Auf Sie wartet eine abwechslungsreiche Reise, die sowohl viel Kultur beinhaltet, als auch die eindrucksvolle Landschaft und das vorzügliche Essen Armeniens und Georgiens nicht zu kurz kommen lässt. Christliche Kirchen und Klöster, geheimnisvolle Höhlenstädte und bezaubernde Burgruinen erwarten Ihren Besuch. Zahlreiche kulinarische Erlebnisse lassen Ihr Feinschmecker-Herz höher schlagen: In Armenien verkosten Sie Brandy, in Georgien muss es natürlich Wein sein. Zudem sind Sie Gast bei einer einheimischen Familie und können sich auf ein wahrlich reichhaltiges Festmahl freuen. Lassen Sie sich entführen in die faszinierende Welt des Kaukasus mit seinen mächtigen Bergen und herzlichen Menschen.
14 Tage
Jerewan - Tiflis – Stepantsminda – Kutaissi – Achalziche – Tiflis
Herzlich willkommen in Armenien! Bei Ihrer Ankunft am Flughafen von Jerewan werden Sie bereits von Ihrer örtlichen Reiseleitung erwartet und zu Ihrer Unterkunft gefahren. Nach einer kurzen Ruhepause unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung in Jerewan. Armeniens Hauptstadt wurde im Jahre 782 v. Chr. auf dem Hügel Arin Berd gegründet und ist damit eine der ältesten Städte der Welt. Sie lernen zunächst den Republik-Platz kennen, der in traditioneller armenischer Architektur erbaut wurde. Im Anschluss besichtigen Sie das Regierungshaus, das Ministerium des Auswärtigen Amtes und die nationale Galerie der Gemälde. Dann führt Sie Ihre Reise weiter nach Etschmiatsin, das etwa 20 Kilometer von Jerewan entfernt liegt. Die Kathedrale von Etschmiatsin ist als Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche bekannt und gilt als eine der ersten christlichen Kirchen der Welt. Sie haben die Möglichkeit, einen Pfarrer zu treffen. Auf der Rückfahrt nach Jerewan besuchen Sie noch den Tempel Zvartnot, eine Perle der Architektur des 7. Jahrhunderts und UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend geht es zurück zu Ihrem Hotel, wo Sie den Tag entspannt ausklingen lassen können. Übernachtung in Jerewan.
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Kloster Chor Virap, das sich am Fuße des Berges Ararat und nahe der geschlossenen Grenze zur Türkei befindet. Die Bedeutung des Klosters ist auf Grigor, den Erleuchter zurückzuführen. Der Legende nach soll dieser das Christentum in Armenien eingeführt haben und gilt somit als der erste armenische Katholik. Danach besuchen Sie den Momik Wine Cube, wo Sie bei einer Weinprobe in die jahrtausendealte armenische Weinbautradition eintauchen. Bei der Verkostung ausgewählter Weine erschließen sich Ihnen die typischen Aromenprofile und Besonderheiten dieser traditionsreichen Weinregion. Ein gemeinsames Mittagessen mit regionalen Spezialitäten rundet das kulinarische Erlebnis harmonisch ab. Im Anschluss führt Sie Ihre Fahrt zur Schlucht Amaghu. Dort befindet sich Noravank, das vielleicht schönste armenische Kloster. Mit seiner rötlichen Fassade ist es bei Sonnenuntergang kaum von seinem felsigen Hintergrund zu unterscheiden. Es gilt zudem als großes, religiöses und kulturelles Zentrum des 12. Jahrhunderts und befindet sich an einem Ort, der auch mit seiner atemberaubenden Natur beeindruckt. Voller Eindrücke kehren Sie nach Jerewan zurück. Übernachtung in Jerewan.
Heute widmen Sie sich nochmals der armenischen Hauptstadt, denn es gibt noch vieles zu entdecken. Am Republik-Platz besuchen Sie das Historische Museum, in dem wichtige archäologische Sammlungen von der Steinzeit bis hin zum Mittelalter ausgestellt sind. Vor dem Museum befindet sich ein großer Springbrunnen, der auch als „Singende Fontänen“ bekannt sind. Im Anschluss besichtigen Sie Zizernakaberd, einen Hügel, auf dem sich das Mahnmal und das Museum für die Opfer des Genozids an Armeniern im Jahre 1915 befinden. Dann wartet ein besonderer Höhepunkt auf Sie! Begeben Sie sich auf eine Reise rund um die Geschichte des Brandys und erfahren Sie alles Wissenswerte über die Herstellung und Reifung des edlen Tropfens. Überzeugen Sie sich bei einer Verkostung selbst von dem warm-samtigen Aroma und der Qualität des berühmten armenischen Brandys. Übernachtung in Jerewan.
Frisch gestärkt starten Sie in den neuen Tag. Ihr heutiger Weg führt Sie zum „Matenadaran“, das historische Dokumente aus Europa und Asien sowie aus vielen Jahrhunderten enthält. Matenadaran bedeutet Bibliothek auf altarmenisch. Von unschätzbarem Wert sind die hier aufbewahrten alten Handschriften. Die erste Kopie der Bibel und der Evangelien faszinieren zudem mit ihren Miniaturen. Anschließend fahren Sie um heidnischen Tempel Garni aus dem 1. Jahrhundert. Bei dem Tempel handelt es sich um ein malerisches Denkmal aus der hellenistischen Zeit, das von der alten, armenischen Architektur zeugt. Beim Mittagessen in einem lokalen Haus haben Sie die Möglichkeit, sich in die Geheimnisse des Backprozesses des armenischen Lawasch-Brotes und in das „Tonir“, ein traditionelles Barbecue, einweihen zu lassen. Ein Genuss für alle Sinne! Am Nachmittag besuchen Sie noch das geheimnisvolle Höhlenkloster Geghard, das eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Armeniens ist. Der Gründer soll der Heilige Georg, Patron der Armenischen Apostolischen Kirche, sein. Das Kloster gilt zudem auch als UNESCO-Weltkulturerbe. Schließlich kehren Sie zu Ihrem Hotel nach Jerewan zurück. Wie wäre es mit einem gemütlichen Abendspaziergang durch die belebten Straßen der Stadt? Übernachtung in Jerewan.
Nach dem Frühstück brechen Sie auf Richtung Norden. Ihr erster Stopp ist der bezaubernde Sevan See. Dieser riesige See macht immerhin fünf Prozent der Landesfläche Armeniens aus, liegt 2.000 Meter über dem Meeresspiegel und ist damit der zweithöchste Süßwassersee der Welt. Auf einer Halbinsel liegt ein Kloster, das Sie im Anschluss besichtigen. Dann geht es weiter zum architektonischen Kloster-Komplex von Haghpat, das als eines der hervorragendsten Werke der mittelalterlich-armenischen Architektur gilt und auch UNESCO-Weltkulturerbe ist. Unterwegs stärken Sie sich bei einem Picknick und können die vielen Eindrücke etwas sacken lassen. Am Nachmittag führt Sie Ihre Reise an die armenisch-georgische Grenze, wo Ihr georgischer Reiseleiter bereits auf Sie wartet. Ihr Tagesziel ist die georgische Hauptstadt Tiflis, wo Sie zu Ihrem Hotel gebracht werden. Freuen Sie sich zum Abschluss des Tages auf leckere Köstlichkeiten in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung in Tiflis.
Die spannende Stadt Tiflis wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Zusammen mit Ihrem Reiseleiter gehen Sie auf Entdeckungstour. Die Altstadt bietet Ihnen viele Sehenswürdigkeiten, die bei einem kurzen Spaziergang erschlossen werden können. Sie beginnen an der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Dann gehen Sie weiter zur Reiterstatue des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier genießen Sie einen schönen Ausblick auf den Fluss Mtkwari, die Altstadt und die Umgebung von Tiflis. Per Seilbahn schweben Sie anschließend hinauf zur Nariqala-Festung aus dem 4. Jahrhundert. Von dort führt Sie der Weg zu Fuß hinunter zu den berühmten mittelalterlichen Schwefelbädern, deren warme Quellen eng mit der Gründungslegende der Stadt verwoben sind. Auf Ihrem weiteren Weg begegnen Sie der religiösen Vielfalt von Tiflis: Sie besichtigen die Synagoge sowie die geschichtsträchtige Sioni-Kathedrale, in der das legendäre Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Auch die Antschischati-Kirche, das älteste Gotteshaus der Stadt aus dem 6. Jahrhundert, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Abschließend besuchen Sie die Schatzkammer des Historischen Museums, wo Sie die Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses bewundern können. Zum Abschluss des Tages erwartet Sie ein Abendessen in einem georgischen Restaurant. Übernachtung in Tiflis.
Heute erkunden Sie die „Stadt der Liebe“: Signagi liegt im Herzen von Kachetien und thront über der unendlichen Alasani-Ebene. Die schmalen Gassen und wunderschönen Holzbalkone tragen ebenfalls zu der Namensgebung bei und schaffen eine unvergessliche Atmosphäre. Achten Sie besonders auf das Ensemble der Häuser, die im klassisch-süditalienischen Stil, kombiniert mit typisch georgischen Elementen erbaut wurden! Anschließend besuchen Sie in Bodbe das Kloster der Heiligen Nino. Es wurde auf Anweisung von König Mirian III. an jener Stelle errichtet, an der die kappadokische Nonne im 4. Jahrhundert begraben wurde – jene Heilige, der die Christianisierung Georgiens zugeschrieben wird. Zur Mittagszeit sind Sie bei einer einheimischen Familie zu Gast und genießen traditionelle georgische Spezialitäten in authentischer Atmosphäre. Gut gestärkt geht es danach weiter zu einem Bauernhof, wo Sie hausgemachte Bio-Weine verkosten und mehr über die jahrhundertealte georgische Weintradition erfahren. Die Tradition des Weinbaus wird schon mehr als 7.000 Jahre gepflegt und findet seinen Ursprung in Georgien. Überzeugen Sie sich bei einer Weinverkostung selbst von den Fertigkeiten der Winzer und erfahren Sie alles über die Geheimnisse der verschiedenen Traubensorten. Übernachtung in Tiflis.
Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Reise weiter nach Mzcheta. Die altehrwürdige, ehemalige Hauptstadt Georgiens und religiöses Zentrum des Landes ist definitiv einen Besuch wert. Besichtigen Sie die Dschwari-Kirche (6. Jahrhundert) sowie die Swetiz-Choveli-Kathedrale (11. Jahrhundert). Dieses Meisterwerk altgeorgischer Baukunst verdankt seinen Namen „lebensspendender Stamm“ einer Legende um den Leibrock Christi. Ein Einwohner Mzchetas brachte das Hemd Christi nach der Kreuzigung mit nach Mzcheta. An der Stelle, wo es vergraben wurde, spross ein Baum mit einem Stamm empor, der einen heilenden Balsam spendete. Genau dort wurde die Kirche errichtet. Anschließend fahren Sie entlang der gut ausgebauten Georgischen Heerstraße über den Kreuzpass weiter nach Kasbegi. Die Fahrtstrecke windet sich durch ein landschaftlich äußerst reizvolles Gebiet immer weiter bis in die höheren Lagen des Großen Kaukasus hinauf. Schließlich erreichen Sie den kleinen Ort Kasbegi. Übernachtung in Stepantsminda.
Schnüren Sie Ihre Wanderschuhe, denn ein aktiver Tag liegt vor Ihnen! Eine interessante Wanderung führt Sie zur kleinen Gergeti-Dreifaltigkeitskirche, die auf einer Höhe von 2.170 Metern thront. Die Wanderung ist anstrengend, aber es lohnt sich: der Blick ins Tal, der Blick auf den höchsten Gletscher des Kaukasus - den 5.047 m hohen Kasbeg (sofern er sich zeigt), der Anblick der kleinen Kapelle vor den majestätischen Bergen und die spirituelle Atmosphäre an diesem heiligen Ort machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach einer Mittagspause sind Sie am Nachmittag zu Gast bei einer Künstlerin, die Ihnen die aufwendige, traditionelle Filzherstellung zeigt und Sie zu einer gemütlichen Tasse Tee einlädt. Den erlebnisreichen Tag lassen Sie beim Abendessen ausklingen. Übernachtung in Stepantsminda.
Nach dem Frühstück fahren Sie entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region und erreichen Gori, die Geburtsstadt von Stalin. Dort besichtigen Sie zunächst sein Geburtshaus (von außen) und fahren im Anschluss weiter zur Höhlenstadt Uplisziche, welche im 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde und durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Erkennen Sie die Stadtstruktur mit den vielen Straßen, dem Theater und den verschiedenen Palästen? Am Nachmittag erreichen Sie die Provinz Imereti in West-Georgien. Willkommen im Land des Goldenen Vlieses! In Kutaissi, der drittgrößten Stadt des Landes, unternehmen Sie einen ersten Stadtrundgang und gewinnen einen Eindruck von ihrer reichen Geschichte und lebendigen Atmosphäre. Am Abend lassen Sie den Tag bei einem Essen ausklingen. Übernachtung in Kutaissi.
Ein neuer spannender Tag liegt vor Ihnen. Nach dem Frühstück besuchen Sie den lebhaften Bauernmarkt von Kutaissi, auf dem Händler aus der Region frisches Obst, Gemüse, aromatische Gewürze und zahlreiche lokale Spezialitäten anbieten – ein authentischer Einblick in den georgischen Alltag. Im Anschluss besichtigen Sie die auf einem Hügel thronende Bagrati-Kathedrale „Maria Entschlafen“ aus dem 11. Jahrhundert. Die einst prachtvolle Kirche wurde 1692 durch die Osmanen schwer beschädigt, bevor ab 1952 umfangreiche Restaurierungsarbeiten begannen. Heute vermitteln insbesondere die rekonstruierten Fassaden einen Eindruck von der einstigen Pracht mit Mosaiken, weißem Marmor und kunstvoll verzierten Details. Dann fahren Sie weiter zu einer beeindruckenden Karsthöhle, die sich in der Nähe von Kutaissi befinden. Mehrere Höhlen sind durch unterirdische Flüsse verbunden. Der Höhlenkomplex fasziniert durch seine wunderschönen Formationen an Stalagmiten und Stalaktiten, die mittels Lichttechnik besonders in Szene gesetzt werden. Am Nachmittag kehren Sie nach Kutaissi zurück und können den verbleibenden Tag zur freien Verfügung nutzen. Übernachtung in Kutaissi.
Heute fahren Sie weiter in die Region Mescheti. In Borjomi, dem bekannten Mineralwasser-Kurort, unternehmen Sie einen Spaziergang im Borjomi Park und besuchen die bekannte Mineralwasser-Quelle. Das Mineralwasser ist ein beliebtes Getränk der Georgier und wird überall angeboten. Dann geht es weiter nach Achalziche. Hier besuchen Sie die Festung Rabat, die direkt am Fluss Potskhovi liegt und über der Stadt thront. Die Festung wurde im 9. Jh. erbaut und wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert und erstrahlt heute in neuem Glanz. Anschließend wartet eines der berühmtesten südgeorgischen Klöster auf Sie – das Sapara Kloster aus dem 13. Jh. Sie werden sehen, das Kloster wird seinem Namen, der übersetzt „versteckt“ bedeutet, allemal gerecht. Einst beherbergte das Kloster 12 Kirchen, von denen heute noch drei erhalten sind. Der Besuch des Klosters ist auch wegen der schönen Aussichten ringsherum besonders lohnenswert. Übernachtung in Achalziche.
Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Reise weiter nach Wardsia. Die Höhlenstadt Wardsia bestand aus 3.000 Höhlenwohnungen und bot über 50.000 Menschen Unterschlupf. Errichtet wurde sie im Goldenen Zeitalter Georgiens, im 12. Jahrhundert. Die künstlerisch ausgestalteten Räume sind durch lange Gänge verbunden, die vor über 800 Jahren von Menschenhand aus den Felsen herausgeschlagen wurde. Mittags werden Sie bei einer Familie unterhalb der Höhlen zum Essen eingeladen, wo Sie sich traditionelle georgische Spezialitäten schmecken lassen können. Dann fahren Sie über den Tsalka-Pass zurück nach Tiflis. Genießen Sie unterwegs die einmaligen Berglandschaften des kleinen Kaukasus. Die Gegend ist kaum besiedelt, ab und zu sieht man kleine Dörfer und Hirten mit vielen Rinder- und Schafherden. Besonders schön sind die Seen, die zwischen den kahlen Hügeln eingebettet liegen. Abends erreichen Sie Tiflis, wo Sie zu Ihrem Hotel gebracht werden. Nutzen Sie Ihren letzten Abend, um nochmals in einem der Restaurants in den Gassen der beleuchteten Altstadt einzukehren und die köstliche georgische Küche zu genießen. Übernachtung in Tiflis.
Ihre Auszeit vom Alltag neigt sich heute dem Ende zu. Auch wenn Ihr Urlaub bald vorbei ist – die wertvollen Erinnerungen, schönen Fotos und spannenden Geschichten von Ihrer Reise werden Sie für immer begleiten. Freuen Sie sich darauf, Ihre Freunde und Familie zuhause an Ihren Erlebnissen in der Ferne teilhaben zu lassen. Ihr Fahrer bringt Sie für Ihren Rückflug zum Flughafen.
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Der Reisebeginn ist täglich möglich. Sie reisen individuell mit Ihrem persönlichen Reiseleiter. Ein Anschluss an eine Gruppe ist nicht möglich.
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