Alles rund um Kirgistan

Kirgistan Reiseinformationen

Amtssprache

Kirgisisch, Russisch

Bevölkerung

In Kirgisistan gibt es insgesamt rund 80 Nationalitäten. Davon sind 70% Kirgisen, 8,4% Russen und 15% Usbeken.

Gepäck

Wenn für Ihr Programm eine oder mehrere Besichtigungen vorgesehen sind, denken Sie bitte an einen Reiserucksack. Für ihr gesamtes Reisegepäck empfiehlt sich ein stabiler, komfortabeler Koffer, damit Ihr Gebäck für weite Strecken sicher verpackt ist.

Nomaden Hütte, Kirgistan Rundreise

Geld – Währung

Die offizielle Währung in Kirgistan ist der Kirgisische Som (KGS). 1 Som = 100 Tyin

Der Wechselkurs richtet sich nach den internationalen Devisenmärkten, wird aber täglich zentral festgelegt. Der momentane Wechselkurs (Stand: August 2015) beträgt:

1 Euro = 68,74 Kirgisischer Som

Die Zahlung mit Bargeld ist der übliche Weg in Kirgistan, wobei Zahlungen mit Karten immer beliebter werden. Euro und US-$ können Sie in Bankfilialen, in größeren Hotels und an den in die Landeswährung umtauschen. Ein Rückwechsel ist nur mit einer Wechselquittung möglich. Die gängigsten internationalen Kreditkarten werden in den größeren Hotels und in guten Restaurants akzeptiert. In den Städten gibt es auch Geldautomaten (ATM), die herkömmliche Kredit- und EC-Karten akzeptieren. Hier fällt allerdings eine Dienstleistungsgebühr an. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Bank wie hoch die Gebühren sind und lassen Sie Ihre Karten für die Dauer Ihres Aufenthaltes für Asien freischalten. Oft sind diese aus Sicherheitsgründen für Abhebungen in Asien standardmäßig gesperrt.

Gesundheit

Impfschutz:

Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reiseantritt zusammen mit einem Arzt den Impfschutz zu überprüfen. Hierbei ist besonders auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A zu achten; Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre. Bei besonderer Exposition empfehlen sich folgende weitere Impfungen: Hepatitis B (z.B. Langzeitaufenthalte), Typhus (z.B. Aufenthalt unter einfachen hygienischen Bedingungen), Tollwut (z.B. bei Langzeitaufenthalten und Tierkontakten). Bei Ausflügen in die bewaldete Bergwelt besteht in den Frühsommermonaten die Gefahr einer durch Zecken übertragenen FSME-Erkrankung. Da lokal zugelassene Impfstoffe nicht zu empfehlen sind, sollte entsprechender Impfschutz ggf. in Deutschland erworben werden.

Malaria:

Im Grenzgebiet zu Kasachstan nordwestlich von Bischkek gibt es ein geringes Malariarisiko. Auch aus den südlichen Provinzen Osch, Dschalal-Abad und Batken wurden ungewöhnlich viele Malariaerkrankungen gemeldet. Es handelt sich ausschließlich um Malaria tertiana durch P.vivax Infektionen. Sollten diese Regionen im Sommer und Herbst besucht werden, ist in den Abend- und Nachtstunden eine Expositionsprophylaxe durch geeignete langärmelige Kleidung und mückenabweisende Hautmittel (Repellentien) empfehlenswert. Bei entsprechenden Symptomen (z.B. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) muss auch an eine Malaria gedacht werden. Für die Behandlung sind Chloroquinpräparate in den meisten Fällen geeignet.

Medizinische Versorgung:

Die medizinische Versorgung in Kirgistan entspricht nicht europäischen Verhältnissen. Es wird empfohlen, wichtige Medikamente sowie Verbandmaterial und Einwegspritzen mitzuführen, da diese auch bei Behandlung in Krankenhäusern selbst beschafft werden müssen. Ein mit Deutschland vergleichbares Rettungssystem (z.B. per Hubschrauber) mit intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten ist nicht vorhanden. Selbst in der Hauptstadt können Notfälle meist nur unzureichend behandelt werden. Die Deutsche Botschaft in Bischkek verfügt für den Notfall über eine Adressliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Hauptstadt

Bischkek (ca. 844.000 Einwohner)

Klima und Kleidung

Für die Sommermonate empfehlen wir leichte und atmungsaktive Kleidung. Bitte denken Sie auch an einen Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung sowie eine gute Sonnenbrille. Für die meist etwas kühleren Abende sowie Aufenthalte in den Bergregionen empfiehlt es sich, auch warme Kleidung dabeizuhaben. Für die Wintermonate sollte man warme Winterkleidung mitnehmen. Schneetaugliches, warmes Schuhwerk ist ebenfalls zu empfehlen.

Das Klima ist kontinental, Durchschnittstemperatur im Januar von -4 ibs -15°C, im Juli von +12 bis +35°C.

Die Sommer in Kirgistan sind trocken und sehr heiß. Niederschlag gibt es selten. Die Winter sind kalt und schneereich, dies gilt sowohl für die Berge als auch für die Täler, wobei der meiste Schnee im Januar fällt. Die tiefsten Temperaturen des Jahres werden zu Anfang des Jahres gemessen. Die höchsten Temperaturen üblicherweise zwischen Juli und August. In dieser Zeit steigt das Thermometer oft auf durchschnittliche Temperaturen von nahezu +30°C.

Issyk Kul See, Kirgistan Rundreise
Bergsee Kelsuu, Kirgistan Rundreise

Vertretungen in der Botschaft

Botschaft der Kirgisischen Republik in Berlin
Otto-Suhr-Allee 146
10585 Berlin
Tel.: 030-34 78 13 38
Fax: 030- 34 78 13 62
E-mail: info@botschaft-kirgisien.de
Internet: www.botschaft-kirgisien.de
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09.00 - 12.30 und 14.30 - 17.30 Uhr

Konsulat der Kirgisischen Republik in Frankfurt
Brönnerstraße 20
60313 Frankfurt am Main
Tel.: 069-95 40 39 26
Fax: 069-21 65 89 18
E-Mail: frankfurt@botschaft-kirgisien.de
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09.00 - 13.00 Uhr, außer Mittwoch

Botschaft der Kirgisischen Republik in Österreich
Invalidenstraße 3
A-1030 Wien
Tel.: +43-1-53 50 37 80
Fax: +43-1-53 50 37 913
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.30 - 17.00 Uhr nach telefonischer Vereinbarung

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bischkek
Uliza Rasakowa 28
720040 Bischkek
Republik Kirgistan
Tel.: ++996 312 905 000
Fax: ++996 312 300 743
Fax-Visastelle: ++996 312 905 013
Internetseite: www.bischkek.diplo.de
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.00 - 17.15 Uhr, Freitag von 8.00 – 14.00 Uhr
Notfallnummer: ++996 772 541113

Nachbarländer

China, Kasachstan, Tadschikistan, Usbekistan

Religion

In Kirgisistan gibt es rund 80% sunnitische Moslems, 16% russisch-orthodoxe Christen sowie kleine Minderheiten anderer Glaubensbekenntnisse

Spezielle Länderinformationen

Begrüßung und Kommunikation:
Eines ist ganz typisch bei Reisen durch Zentralasien: die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Einwohner. Auch wenn man im heutigen Krigistan sehr viel unterwegs ist und wandert, wird es nicht lange bis zur ersten Einladung in ein Bauernhaus oder eine Jurte dauern. Die ländische Gastfreundschaft und das Kennenlernen der hiesigen Speisen ist ein unvergessliches Erlebnis auf einer Reise durch Kirgistan. Allerdings kann die umfassende Gastfreundschaft auch etwas kritisch werden. Besonders wenn ein Gastgeber darauf besteht, Ihnen Essen zu servieren, obwohl sie keinen Hunger haben. Wenn sie merken, dass Ihr Gastgeber sehr arm ist, lehnen Sie nur sehr freundlich und bestimmt ab. Essen Sie aus Höflichkeit was Sie serviert bekommen und betonen Sie die Vorzüglichkeit, wenn es Ihnen schmeckt. Dies wird Ihren Gastgeber erfreuen und Sie hinterlassen einen sehr höflichen Eindruck

Essen und Hygiene:
Kirgistan hat eine sehr variationsreiche Küche: typisch für ein Land, das die große Seidenstraße durchquerte und so auch in Kontakt mit vielen Kulturen, v.a. der türkischen, persischen, arabischen, indischen, chinesischen, russischen und natürlich der europaeischen kam. Und auch was das Essen betrifft, wurde alles mit der existierenden Kultur und den Traditionen Zentralasiens gemischt.
Viele Speisen, die Sie hier finden, sind typisch für Zentralasien im Allgemeinen. In den großen Städten kann man natürlich auch viele Gerichte der internationalen Küche finden, wohingegen auf dem Lande lokale Speisen vorherrschen. Man sagt, dass sich das Essen in Zentralasien in drei Arten teilt: die gewöhnlichen Speisen der Nomaden, meistens Fleisch, Milchprodukte und Brot; dann Die Speisen der eingewanderten Turkvölker (Usbeken und Uiguren) wie Pilaff, Kebab und Nudeln, Eintopf, raffinierte Kuchenteige und Brotsorten; sowie die Speisen, die aus dem Süden, d.h. Iran, Indien, Pakistan und China, kamen mit vielen Gewürzen und frischen Kräutern. Die Einheimischen trinken gerne schwarzen oder grünen Tee, gegorene Stutenmilch (Koumis), Dsharma (aus gegorenem Gerstenmehl) und Boso (Getränk aus gegorener Hirse, das ein wenig wie Bier schmeckt).

Der Standard der Hygiene und der sanitären Anlagen hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Trotzdem ist es wichtig, die Abwehrkräfte zu stärken und sich der Risiken durch unbehandeltes Wasser, Moskitostiche und offene Wunden bewusst zu sein. Was das Essen anbelangt, so ist besondere Vorsicht bei vorgekochten, wieder aufgewärmten Gerichten geboten. Das, was in Gegenwart des Gastes gekocht, gebraten oder gegrillt (und damit entkeimt) wird, ist in der Regel unbedenklich. Dies gilt insbesondere für die zahlreichen Essenstände auf den Märkten und die Garküchen. Allerdings können Seafood und Fleisch manchmal nicht einwandfrei sein, wenn sie nicht frisch sind. Verderbliche Lebensmittel, die einige Zeit ungekühlt draußen gelegen haben oder während eines Stromausfalls in einem Kühlschrank gelagert wurden, sind auf jeden Fall verdächtig.

Zoll und spezielle Verhaltensregeln:
Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor.
Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zoll www.zoll.de ansehen oder telefonisch erfragen.

Zum Fotografieren: Allgemein gilt Fotografierverbot für alle militärischen Anlagen, Brücken, Hafenanlagen etc. Obwohl sich häufig Kinder in Fotos drängen, gibt es andere Gelegenheiten, bei denen sie sich Abzulichtenden wehren. Besonders Frauen aus traditionellen und religiösen Gründen, fotografiert zu werden. Sobald gegen Ihre Kamera Protest erhoben wird, sollten Sie dies respektieren.

Verhalten bei Polizeikontrollen:
Verhalten Sie sich bei Personenkontrollen kooperativ. Die kirgisische Polizei hat das Recht, Ihren Pass und das Visum zu überprüfen und Reisende ohne gültigen Reisepass festzuhalten. Reisende sollten daher ihren Reisepass stets bei sich führen.
Die Polizei hat nicht das Recht, während normaler Personenkontrollen den Inhalt Ihrer Taschen zu untersuchen oder Sie gar abzutasten. Leider kam es in der Vergangenheit mehrfach vor, dass Touristen dazu genötigt wurden, oft unter dem Vorwand der Drogenkontrolle. Anschließend fehlte wiederholt Geld oder es wurde Schmiergeld in beträchtlicher Höhe verlangt. Wenn sie sich weigerten, wurden Touristen eingeschüchtert und beispielsweise mit Verhaftung wegen „Widerstands gegen die Staatsgewalt“ bedroht. Treten Sie selbstbewusst auf und weisen Sie auf Ihre Rechte hin, lassen Sie die Situation aber nicht eskalieren. Notfalls rufen Sie die Botschaft an. Bitte melden Sie sich auch bei der Botschaft, wenn Sie zu Schmiergeldzahlungen genötigt wurden oder Geld gestohlen wurde, damit die Botschaft der Polizei derartige Vorkommnisse melden kann.

Staatsform

Präsidialdemokratie

Staatsoberhaupt

Präsident Sooronbai Dscheenbekow

Trinkgelder

In Kirgistan wird wie fast überall sehr gerne Trinkgeld genommen, mittlerweile teilweise auch erwartet. Wenn Sie mit Ihrer Reiseleitung und dem Fahrer zufrieden sind, dann freuen sich diese natürlich sehr über ein Trinkgeld. Der ständige und auch örtliche Reiseleiter erhält ca. 5-8 EUR pro pro Tag und auch der Chauffeur erhält 3-4 EUR pro Tag für seine Arbeit.
In lokalen Restaurants sowie Taxis ist ein Trinkgeld nicht üblich. In Touristen-Restaurants sind 10% Trinkgeld angemessen.

Zeitunterschied

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt +5 Stunden (Winter + Sommer).

Steppe am Song Kul See, Kirgistan Rundreise
Seidenstraße Rundreisen

Wir beraten Sie gerne persönlich.

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